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Adventskalendertausch 2016

Wie schon im letzten Jahr kam im August eine Mail von Goldengelchen, ob ich denn am diesjährigen Adventskalendertausch teilnehmen mag. Da es letztes Jahr so wundervolle Tage waren, an denen ich jeden Morgen so einzigartige Dinge auspacken durfte, sagte ich gern zu.

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Letztes Jahr hatte ich ja genäht, deshalb wollte ich dieses Jahr etwas komplett anderes machen. Und stolperte recht schnell über Backmischungen im Glas. Gern wollte ich dabei besondere Zutaten verwenden und habe für das heutige Türchen eine Mischung aus Maismehl, Dinkelmehl, Sesam und Pistazienkrümeln gemacht, damit man kleine Kipferl daraus formen kann. Schmeckt fast gesund, wir haben natürlich zur Probe auch welche gebacken.

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Die Gläser habe ich nicht alle gesammelt, sondern beim Flaschenbauer mit extra weihnachtlichem güldenem Deckel gekauft. Den hübschen Geschenkstempel und die Kugel hatte ich übrigens letztes Jahr im Kalender.

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So ganz ohne nähen ging es dann doch nicht. Ein kleines weihnachtliches Säckchen mit Luftpolsterfolie gefüllt zum sicheren Transport musste dann doch sein.

Herzlichen Dank für die Organisation liebes Goldengelchen! Ich freue mich jeden Tag auf das öffnen der so individuellen überraschenden Türchen und sage mir rückwirkend: das war alle Zeit und Mühe wert.

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Mein Schwarz-Weiß-Quilt mit Farbtupfer

Eigentlich wollte ich euch ja noch die anderen Blöcke zeigen, aber wie üblich fehlte es an Zeit.

Eine ganz genaue Beschreibung findet ihr bei Bimbambuki: Teil 1 und Teil 2

Stattdessen bin ich sogar weit vor Ablauf der Frist fertig mit der ganzen Decke, allerdings auch nur, weil sie als vorfristiges Geburtstags- und Weihnachtsgeschenk schon länger auf dem Weg nach England ist. Das passt ja auch zum internationalem Charakter der Decke.

Ich hatte ja schon geschrieben, dass schwarz und weiß allein eigentlich nicht so meine Favoriten sind farblich gesehen. Deshalb war für mich klar, dass ich einen großen farblichen Kontrast reinbringen möchte. Ich habe also sehr viel dunkelpetrolfarbenen Unibaumwollstoff gekauft und dann drauf los gepuzzelt. Ich habe mich erstmals am „quilt as you go“ versucht, dass heisst, ich konnte jedes Stück auch richtig schön absteppen. Ich bin immer der Spur der schwarzen Stoffe gefolgt, wundersamerweise ergaben sich so zum Teil ganz andere Muster:

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Außerdem wollte ich die einzelnen Blöcke nicht symmetrisch anordnen, so richtig passen sie ja doch nicht zusammen. Also sollte es möglichst wild durcheinander werden.

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Ein Binding gibt es nicht, ich hätte weder schwarz noch weiß wirklich passend gefunden. Deshalb ist mein ja bereits mit Volumenvlies unterfüttertes Top rechts auf rechts mit dem unifarbenen Unterteil gelandet und bis auf eine kleine Wendeöffnung verbunden worden.

Und so sieht das Gesamtwerk nun aus:

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Die Größe ist etwa 2,10m mal 1,40m. Ich habe mich von den Stoffgegebenheiten einfach führen lassen 🙂

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Herzlichen Dank an Mond und alle anderen 10 Mitnäherinnen. Es hat mir großen Spaß gemacht Teil dieses Projektes zu sein.

Und so ging die Decke auf die Reise.

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Schwarz-Weiss-Quilt – auch ein Stück von mir

Vor einigen Monaten hatte Mond von Bimbambuki in die Runde gefragt, wer Lust auf einen Schwarz-Weiss-Quilt hat und jeweils ein Stück in mehrfacher Ausführung nähen würde.

Um ehrlich zu sein: schwarz-weiss ist so gar nicht meins. Ich müsste hier im Blog auch seeeeehr lang stöbern um diese Kombination zu finden  (oder finde ich sie überhaupt?).

Aber die Idee fand ich so grandios, dass ich nicht lange zögerte und zusagte. Ende September war zudem noch lange hin, um zu überlegen und zu puzzeln. Die ersten Versuche habe ich nur mit Buntstift auf Papier und einer Schere fabriziert. Es sollte ja irgendwie gleichzeitig machbar und raffiniert sein. 27*27cm lassen ja auch Raum, um vieles auszuprobieren.

Der September (und damit Verschicktermin) nahte und ich hatte endlich eine Idee. Nur noch nicht die rechte Zeit zum Nähen…so dass alles auf den letzten Metern passieren musste.

Inzwischen trudelten die ersten anderen Blöcke ein, ich bekam etwas Panik, dass sich mein Block da qualitativ nicht so ganz einreihen würde. Aber mein Mann tröstete mich etwas und meinte, meine Idee wäre originell. Das habe ich mal positiv verstanden 🙂

An einem Sonntag sollte es also losgehen mit nähen, den Stoff hatte ich schon ewig liegen. Schnell wurde klar, das reicht hinten und vorne nicht, keine Ahnung wie ich mich so verrechnen konnte. Der Probeblock ergab dann ein Format von 27*27cm. Die Nahtzugabe fehlte und konnte auch nirgendwo mehr rausgepresst werden.

Also alles auf Anfang, montags schnell in den Nähladen geradelt und neuen Stoff gekauft. Es ist auch sehr interessant, dass schwarz nicht gleich schwarz und weiß nicht gleich weiß ist. Mittlerweile sind hier fast alle Blöcke eingetrudelt und es sind doch minimale Unterschiede zu sichten.

Aus lauter Panik, dass der Block wieder zu klein wird, habe ich mich wieder verrechnet und hatte diesmal am Ende einen 33*33cm Block. Ähm ja…das mit den fünffachen Nahtzugaben ist nicht so mein Ding. Aber das brachte mich letztlich auf die Idee, den ursprünglich geraden Block schräg zu verschneiden und schon wirkt er ganz anders.

Lange Rede, hier nun mein Block:

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Und hier gehen sie nun alle auf den Weg. Dank der Widrigkeiten dann doch auch erst auf den letzten Drücker.

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Sobald alle Blöcke da sind, zeige ich euch mal, was die anderen so genäht haben. Es ist Wahnsinn, was man nur aus schwarz und weiß zaubern kann und wie unterschiedlich alle Blöcke sind.

Danke für diese tolle Idee Mond!

Ende des Jahres werden dann übrigens Resultate zu sehen sein, ich bin sehr gespannt was nun aus den 12 Blöcken wird. Ich habe schon eine Idee, aber noch keine Ahnung, ob und wie sie wirkt…stay tuned 🙂

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Cardigan Kathi von Herzekleid

Es ist sicher auffällig, dass ich eigentlich fast nur von zwei Schnittmustererstellern Schnitte nähe. Das liegt nicht nur daran, dass ich für Steffi immer mal was Probenähen darf, sondern einfach daran, dass ich einfach von ihren Schnitten überzeugt bin! Neben Lisabeth, ist der neue Cardigan Kathi einer meiner absoluten Lieblingsschnitte. Cardigans braucht ja auch jeder 🙂 Und im Verlauf des Probenähen stellte sich auch heraus, dass er richtig gut jungstauglich ist. Meiner Meinung nach kommt man also an diesem Schnitt wirklich nicht vorbei.

Ich habe mehrere Versionen genäht.

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Ein wie ich finde etwas französisches Modell mit Passe, Paspel und kleinen hübschen Kräuselungen.

Als ich zum späteren Zeitpunkt mal Socken sortierte, wusste ich auch was mich farblich inspiriert hat 🙂

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Wenn auch umgedreht. Wer noch mehr Inspiration braucht:

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Dann eine Version, die vom kleinen Mädchen einfach nicht getragen wird.

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Dabei musste ich sie sogar zweimal nähen, weil beim ersten Mal die Vögel auf dem Kopf standen…

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Und dann noch einen ganz schlichten Cardigan für die Große. Die Größen enden zwar bei 146, aber sie ist so schmal, dass ich es trotzdem probiert habe. Allerdings in meiner Panik, dass er zu kurz wird, habe ich dann doch etwas großzügig nach unten erweitert.

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Es wird ganz sicher nicht mein letzter Cardigan sein, allein die vielen Designbeispiele laden noch zu so viel mehr Varianten ein. Also ab in den Fabelwald, Schnitt besorgen 🙂

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Letzte Sommergrüße

Ich weiß heute ist eigentlich Herbstanfang, aber ich hänge ja noch etwas hinterher. Deshalb gibt es von mir höchst kleidsame Sommeransichten.

Als die Ottobre 3/2015 bei mir eintraf (ihr seht, ich hänge nicht etwas, sonders SEHR hinterher ;-), war ich sehr überrascht auch Schnittmuster für ein Erwachsenenkleid darin zu finden. Es gefiel mir allerdings sehr und da ich ja gelernt habe, dass ich auf jeden Fall eine Taillenteilung brauche bei meiner Figur habe ich den Schnitt auch irgendwann ausprobiert.

Das Kleid näht sich sehr gut, nur mit den Taschen war ich nicht so einverstanden. Ich hatte das Gefühl, dass sie immer wieder verrutschen, deshalb habe ich sie von außen nochmal festgesteppt.

Der Stoff ist etwas gewagt, aber als ich ihn im Stoffladen um die Ecke liegen sah, wusste ich, das muss jetzt sein. Kombiniert mit unibraun ist zumindest gleich klar, dass es sich um ein Unikat handelt.

Hier nun also meine Stunning Rosy, so heißt der Schnitt, den es auch als Kinderversion gibt. Man kann also im Partnerlook gehen:

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Und weil er so schön ist, habe ich gleich noch eine Version genäht:

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Mit diesen sommerlichen Kleidern wandere ich jetzt noch zu RUMS. Mal sehen wer von den anderen Frauen dort auch noch ein wenig dem Sommer verhaftet ist…

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Ungeplant

Kam es nun doch wieder zu einer längeren Blogpause, aber mittlerweile stört mich das nicht mehr so 🙂 Wenn ich Zeit habe, dann blogge ich eben, wenn nicht – dann nicht.

Eigentlich habe ich gerade immer noch keine Zeit, aber bevor der Sommer vorüber ist, möchte ich euch dennoch die tollen „Sachensuchershorts“ zeigen, die ich im Sommer für Steffi/herzekleid alias Fabelwald probegenäht habe. Denn noch sind die Temperaturen ja so, dass ihr auch was davon habt, wenn ihr sie schnell näht. Schnell geht es in der Tat, wenn man nicht extra Gimmicks einbaut.

Das Beste: Steffi hat diese Shorts als Freebook zur Verfügung gestellt! Und wenn ihr die vielen anderen Beispiele anschaut, dann seht ihr, dass wirklich alles machbar ist. Lässig sportlich aus Jersey/ Sweat, gemütlich aus Frottee oder etwas schicker aus Baumwolle.

Ich selbst habe eine eher schickere Variante aus blauem Leinen mit Baumwollakzenten genäht:

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Und dann noch eine ganz unbunte Version aus beigen Jeansstoff mit versteckten Details 🙂

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Der Schnitt fällt wie alle Schnitte von Steffi größengerecht, aber recht schmal geschnitten aus. Die kleinen Größen passen aber durchaus über den Windelpopo 🙂

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Die sechste Seite und das ganze Buch

Heute zeige ich euch die vorerst letzte Seite. Hier kann das kleine Kind angeln. Ich hatte eine Weile überlegt, wie ich den Fisch magnetisch bekomme und schon von eingenähten Magneten fantasiert. Die einfachste Lösung war eine Tackernadel, natürlich von der anderen Seite schön durch Stoff versteckt, so dass sich das kleine Menschenkind nicht verletzen kann. Ein anderer (zu spät entdeckter) Tipp sind übrigens Mini-Ösen anstelle der Augen.

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Hier seht ihr auch schon, wie eine Seite dann vollendet ausschaut. Jeweils zwei Seiten sind mit Pellon verbunden und dann wird mit Schrägband verblendet. Beim Schrägband um die Ecken bringen, habe ich eindeutig noch Lernpotential 🙂

Anschließend habe ich noch vier Ösen eingeschlagen, damit die Seite in einen handelsüblichen Ordner passt. So kann ich die Seiten jederzeit entfernen oder ergänzen.

Und weil ein Ordner ja nicht so hübsch ist, gab es noch eine passende Ordnerhülle für das Apfelmädchen:

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Das einzige was mich ärgert, ist, das ich nicht gleich einen Verschluss mit eingenäht habe an die Ordnerhülle. Sie ist so presswurstig angebracht, dass ich sie wohl auch nie mehr entfernt bekomme 🙂 Aber als Tipp, damit es so schön eng sitzt: ich habe als Mittelteil Sweat genutzt, der ließ sie ein wenig dehnen, um den Baumstollstoff überzuziehen.

Und hier sehr ihr das kleine Kind im Einsatz am Geburtstagsmorgen. Das Buch wird rege bespielt, die Möhren landen in der Waschmaschine, die Fisch an der Leine. So soll es sein!

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Und ich habe wahnsinnige Lust noch 3-10 Seiten zu machen…es ist fizzelig, aber macht auch unheimlich Spaß und ist jede Minute wert.