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Adventskalendertausch – Tür 16

Und da bin ich schon wieder, das ging schnell oder?

Bereits im Sommer fragte mich Denise alias Goldengelchen, ob ich beim diesjährigen Adventskalendertausch dabei sein mag. Ich wollte gern, aber solange ich noch keine Strickjacke draußen tragen musste, hatte ich auch keine Muse, darüber nachzudenken, womit ich denn mein Türchen Nummer 16 füllen mag.

Dann wurde es später, kälter und mir kam die Idee Taschenwärmer zu nähen. Ungewöhnlich früh habe ich also Weihnachtsstoff gekauft und mich bereits Anfang Oktober sehr wichtelig gefühlt.

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Dennoch wurden meine 24 Päckchen natürlich erst am letzten Tag der Frist fertig…typisch vermutlich.

Und nun freue ich mich jeden Tag über meine so individuellen und besonderen Türcheninhalte. Wer mal schauen will, kann hier unter dem Tag #GoldengelchensAKT stöbern. 

Heute habe ich übrigens eine tolle Überraschung von Denise auspacken dürfen, aber ich verrate noch nicht was es war, es kommen ja noch einige Türchen nach mir.

Ich habe lange Streifen genäht…portioniert…

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Mit einem kleinen Stück Webband versehen und per Hotelkissenverschluss geschlossen *

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Und so sehen die Taschenwärmer alle auf einem Haufen aus:

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* das mit dem Verschluss war keine gute Idee, wie ich leider erst merkte, nachdem meine Kinder zum Nikolaus auch zwei Taschenwärmer bekamen (sie schielten schon im Oktober sehr neidisch auf den Stapel). Denn die Kissen gehen zwar rein, ist der Taschenwärmer allerdings ausgelöst und hart bekommt man ihn nicht wieder raus. Die gute Nachricht: man kann den Stoff beruhigt kochen… wir haben es ausprobiert :)

Das ist übrigens aus dem Bastelvorhaben von Sonntag geworden…sieht doch toll aus.

perlen

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Luciafest

Schon wieder ist viel zu viel Zeit vergangen, aber leider gehöre ich wohl nicht zu den Menschen, die mit jedem Kind mehr noch produktiver werden :)

(Wir schielen jetzt alle mal neidisch und unbekannterweise sehr stolz auf Paulines bald erscheinendes Buch. Pauline ist übrigens die hier schon oft erwähnte und vernähte Klimperklein und neuerdings Mutter von Kind 4 und 5.)

Aber wie schon  gesagt, bei mir klappt das nicht.

Unter anderem weil ich mir überlege, was ich wohl in der Projektwoche mit dem wundervollen Namen „Weihnachten mit Astrid Lindgren“ schönes mit den Kindern bastele. Schnell bin ich über den 13. Dezember gestolpert, das Luciafest, welches in Schweden ganz traditionell begangen wird. Und hier spielen die Farben weiß und rot eine große Rolle, kennt man ja schon vom Weihnachtsschmuck bei Ikea.

Deshalb werden wir Anhänger aus Bügelperlen machen:

lucia

Vor allem der Stern sieht doch richtig schick aus :)

Wer also noch Baumschmuck und eine Kinderbeschäftigung braucht, geht kinderleicht und sieht sehr schön aus. Die Einzelfarben der Perlen kann man übrigens auch bestellen, wobei das Sortieren natürlich auch für Regentage nützlich sein kann.

Einen schönen dritten Advent wünsche ich euch und bis ganz bald (diesmal aber wirklich!)

Fränzi

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Ein zwölftel Blick – Oktober und November 2015

Ich kriege momentan einfach die Kurve nicht zum regelmäßigen Bloggen, dabei gäbe es doch das ein oder andere zu zeigen :)

Aber bevor der Monat endet, möchte ich doch meine zwölftel Blicke zeigen aus dem Oktober und November…diesmal nicht mehr sonnig, sondern eher düster. Das Haus wächst allerdings wie verrückt und bald werden wohl die ersten Menschen einziehen können.

Und obwohl ich gerade nicht so aktiv bin, den Blick für das nächste Jahr habe ich mir schon ausgesucht – verrückt!

Oktober:

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November:

nove2015 nove2015links

Sowohl die Idee als auch der Sammelplatz für andere Zwölftelblicke stammt von Tabea Heinicker und ihrem Blog.

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So ganz Louboutinmäßig…

…kommen die neuen Lederpuschen des Mittlersten daher.

Wer nichts damit anfangen kann: das Besondere an den Schuhen sind die roten Sohlen 😉

puschen1

Und ja, nach fast fünf Jahren Nähen habe ich mich nun endlich doch an Lederpuschen gewagt. Um mich dann gleich sehr zu ärgern. Denn es ist so easypeasy…vielleicht habe ich auch einfach Glück mit meiner Kombi aus Nähmaschine und Leder, aber es klappt wirklich gut, ganz ohne tricksen.

Hätte ich das mal nur eher getan, aber ich hatte doch immer sehr viel Respekt vor Leder.

Als Schnittmuster habe ich auf ein Klimperkleinsches zurückgegriffen! Pauline ist für mich einfach die Puschenkönigin schlechthin. Sie passen auch in allen bisherigen Varianten wie angegossen.

Für die Kleine sah die erste Version so aus:

puschen

 

Das zweite Paar ist schon in Arbeit – mit stilsicherer Apfelapplikation.

Und nun muss ich wohl erstmal Leder nachbestellen, denn die Große will auch noch Puschen mit einem Fliegenpilz drauf und ich bin auch neugierig geworden, wie sich Puschen eigentlich tragen.

 

Und sonst so?

Ich würde gern mehr bloggen, hier liegen auch viele Fotos im Ordner. Aber momentan kommt dann doch die ein oder andere Decke dazwischen :)

minidecki

Der momentane Stand liegt wohl so bei 140 Decken…da muss ich Prioritäten setzen.

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Ein Zwölftel Blick 2015 – April bis September

In meiner Blogpause habe ich trotzdem monatlich meinen Zwölftel Blick fotografiert, das war so eine kleine feine Verbindung zu meinem Blog. Nicht müssen, sondern einfach wollen…

Nun will ich meine eingefangenen Momente natürlich auch zeigen. Das Haus ist gewachsen, das Wetter fast immer schön.

April:

aprilrechts aprillinks

Mai:

mairechts mailinks

Juni:

juni2015 juni2015hinten

Juli:

juli2015rechts juli2015links

August:

august2015 august12015

Und der aktuelle September:

sep2015 sep12015

Ihr seht, manchmal hatte ich ziemliche Probleme mit dem Gegenlicht. Vor allem auf der Ursprungsbrückenseite, weshalb mir mittlerweile der Blick zum industriellen Brückenschick fast besser gefällt.

Sowohl die Idee als auch der Sammelplatz für andere Zwölftelblicke stammt von Tabea Heinicker und ihrem Blog.

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Mix & Moritz Hose – einmal in schick, einmal zum Toben :)

Ich merke gerade, dass ich mich mit dem Bloggen sehr schwer tue. Ich war zwar noch nie ein Vieltexter, aber selbst der kleine Text zum Bild fällt mir schwer. Vielleicht ein schwerer Fall von Stilldemenz :)


Nichts desto trotz möchte ich euch heute wie versprochen, die schon kurz angedeutete Hose vorstellen. Nach den Kleidern Lisa und Lisbeth und dem so tollen Michelhemd gibt es nun endlich auch eine Hose von Steffi/Fabelwald. Jetzt fehlt eigentlich nur noch die Jacke zum Glück :)


Aber auch so kam die Hose wie gerufen. Hatte ich mich doch wenige Tage vorher erst durch das Schnittmuster von Marte/Compagnie M geackert, um eine Charles Pants zu nähen. Und obwohl ich mich (meine ich) bei diesem Probemodell recht sklavisch an alle Angaben gehalten habe, wird mein Kind nie in diese Hose passen. Sie ist viel zu schmal ausgefallen und macht leider nur optisch etwas her. Aber bestimmt wird auch dieses Schnittmuster eine zweite Chance bekommen :)


charles

Aber zurück zu Steffis Hose, von der ich mir erfahrungsgemäß eine bessere Passform versprach.

Die Hose „Mix & Moritz“ kann ganz viefältig genäht werden, deshalb sind bei mir auch gleich zwei Modelle entstanden. Einmal eine Hose zum Toben:

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Aus grauem Cord, Knie doppelt verstärkt und mit roten Kontrasten. Eingrifftaschen und ein Scheinschlitz runden das Bild ab.

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Oben wird die Hose übrigens durch einen Gummibund (eventuell mit verstellbarer Knopfleiste) gehalten.

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Dadurch sitzt die Hose sehr lässig und ist ideal zum rumräubern wie ihr seht.

Die zweite Version ist aus einen total tollen Stoff, deshalb ärgere ich mich umso mehr, dass ich den Namen und die Quelle vergessen habe, da ich drei ähnliche Stoffe gekauft habe. Ich meine es wäre jeansfarbener Baumwollchambray,  auf jeden Fall ist ein wunderbar leichter und weicher Stoff in toller Optik.

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Hier habe ich auf großartige Kontraste verzichtet, dafür alles doppelt und dreifach abgesteppt :)

Verlinkt bei „My kid wears“ von Frl. Rohmilch, denn in der zweiten Hose spazierte heute der Kleingroße los und bei „Made for boys„, der Linksammlung für Jungsgemachtes. Ach und weil endlich mal was aus Cord dabei ist, auch bei Maras Cordlinkparty.

 

PS: Entschuldigt die Qualität der Fotos…während meiner Blogumgestaltung waren zwischenzeitlich mal alle Bilder weg/vertauscht und verändert, weil ich besonders clever sein wollte. Leider ging mein Anfall von „ich mach das jetzt besonders schlau“ nach hinten los, so dass die Fotos alle etwas litten (und von mir in einer tagelangen Aktion per Hand in alle Posts der letzten 4 Jahre eingefügt werden mussten ;)). Neue Bilder gibt es dann hoffentlich wieder „normal“.

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Schulkind

Der Mittlere ist nun seit 5 Wochen ein Schulkind. Das kam zwar nicht sehr überraschend (wir hatten doch fast 7 Jahre Zeit uns darauf vorzubereiten), aber dennoch entstand das Outfit für die Einschulung erst auf den letzten Drücker…

Entschieden habe ich mich für eine Hose nach dem neuen Schnitt von Steffi (alias Fabelwald) „Mix & Moritz“ – dazu gibt es aber bald einen extra Post. Und weil ich es schon damals so schön fand, ein Michelhemd, ebenfalls nach einem Schnitt von Steffi. Das Kind ging also völlig herzekleidisch zur Einschulung.

Wie das so ist, wenn man wenig Zeit hat, versucht man natürlich besonders clever zu sein. Ich wusste ich brauchte das Hemd eine Größe größer, aber war schlichtweg zu faul alles noch einmal auszudrucken und habe den alten ausgeschnittenen Schnitt ein bisschen verbreitert und verlängert. KEINE gute Idee. Macht das bloß nicht. Am Ende stimmte hinten und vorn alles nicht mehr und vor allem war kein Stoff für einen zweiten Kragenversuch da. Deshalb ist dieser jetzt improvisiert und gehört nicht so…(selbstklebendes Klettband rettete das Outfit in letzter Sekunde :)).

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michelschule2 michelschule3

Dafür hatte ich für die Schultüte etwas mehr Zeit (und Stoff) eingeplant. Ich wollte gern eine jungstypische Tüte, die aber dennoch nicht zu düster ist und das Motiv des Schulranzens aufgreift – Weltraum.

tüte

Ich bin sehr stolz auf mein Erstlingswerk und habe schon überlegt unter die Zuckertütennäher zu gehen. Den Schnitt habe ich übrigens mit Geschenkpapier erstellt und gemerkt, dass man gar nicht soooo viel Stoff braucht.

Und so sah das Kind nun an seinem wichtigen Tag aus:

zuckertüte2

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Jeder tut was er kann.

Wie alle sitze ich seit Wochen, Monaten, ja praktisch seit mehr als einem Jahr oft vor den Nachrichten und bin sehr berührt. Traurig. Wütend. Gerade mit unserer frischen Nr. 3 flossen nicht nur einmal die Tränen, wenn ich sah wie Mütter und Kinder ihre Heimat verlassen mussten und einfach nichts mehr hatten.
Nicht falsch verstehen, auch die flüchtenden Männer beschäftigen mich, aber der Gedanke an die stillende Mutter, die irgendwann keine Milch mehr hatte, weil sie selbst nicht genügend Flüssigkeit zu sich nehmen konnte, das ging mir einfach näher.

Leider konnte ich nicht viel tun. Wir haben Kleidung gespendet und waren auf der Straße, um gegen all jene zu demonstrieren, die immer noch glauben, das wäre alles ein großer Spaß und nicht mehr als ein Ferienausflug auf die Seite, wo das Gras soviel grüner ist.

Und dann wurde nicht nur hier die Lage drängender. Wir haben mehr gespendet, mehr demonstriert, Willkommenspäckchen gepackt. Mir hat das nicht gereicht. Aber ich konnte und kann einfach keine Deutschkurse geben, Essen austeilen, Spenden sortieren oder Kreativangebote machen. Dafür habe ich zu unregelmäßig Zeit und das Leben und mein Beruf fordern mich anderweitig zu sehr.

Deshalb war ich froh, als ich vom Projekt „Mini Decki“ hörte…ein ursprünglich aus der Schweiz stammendes Projekt, das sich zum Ziel setzt, jedem einzelnen geflüchtetem Kind ein Stück Wärme und Geborgenheit in der Ferne zu geben in Form einer Decke. „Mini Decki“ ist schweizerdeutsch und bedeutet „meine Decke“.
Es mag erstmal seltsam anmuten, aber wenn man die Bilder von geflüchteten Menschen anschaut, die einmal irgendwo ankommen, dann sieht man oft, wie sie sich in Decken hüllen. Ich denke jeder kennt das Bedürfnis sich in eine Decke zu kuscheln, wenn man müde, krank, traurig oder unsicher ist.

Deshalb also die Mini Deckis. Und diese gehen nun an Kinder, da sie in diesen unwägbaren Zeiten den größten Schutz brauchen.

Ich bin die Koordinatorin für Leipzig und innerhalb kürzester Zeit hat sich schon sehr viel getan. Ich habe Bettwäsche- und Stoffspenden erhalten, Geldspenden für die Inlets und es wird einen regelmäßigen Nähtreff geben, bei dem wir gemeinsam Decken nähen. Eine erste Übergabe von Decken fand statt und ich kann nur sagen, ja es ist richtig und wichtig, dass wir diese Decken nähen!

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Und es ist etwas was ich tun kann. Ich bin froh eine Möglichkeit gefunden zu haben, zu helfen. Wenn ihr mögt, dann näht doch auch eine Decke und verbreitet die Idee. Ich habe hier noch einmal eine kurze Nähanleitung zusammen gestellt, ihr könnt euch aber auch auf der Website von Mini Decki Deutschland informieren.

Oder ihr beteiligt euch mit Stoffspenden/Bettwäschespenden oder Inletspenden in Form von Geld.

Jeder tut einfach was er kann.

Und ich kann nähen. Und bloggen.

Deshalb dieser für mich sehr wichtige Beitrag. Andere Beiträge von Bloggern, die sich über das Thema Gedanken machen findet ihr unter diesem Label:

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Lasst uns zusammen schauen, dass ich bald nicht mehr grübelnd vor diesem Stück Stoff stehe und das Vernähen für eine Mini Decki verwerfen muss, weil es traumatisierend sein könnte.

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