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Letzte Sommergrüße

Ich weiß heute ist eigentlich Herbstanfang, aber ich hänge ja noch etwas hinterher. Deshalb gibt es von mir höchst kleidsame Sommeransichten.

Als die Ottobre 3/2015 bei mir eintraf (ihr seht, ich hänge nicht etwas, sonders SEHR hinterher ;-), war ich sehr überrascht auch Schnittmuster für ein Erwachsenenkleid darin zu finden. Es gefiel mir allerdings sehr und da ich ja gelernt habe, dass ich auf jeden Fall eine Taillenteilung brauche bei meiner Figur habe ich den Schnitt auch irgendwann ausprobiert.

Das Kleid näht sich sehr gut, nur mit den Taschen war ich nicht so einverstanden. Ich hatte das Gefühl, dass sie immer wieder verrutschen, deshalb habe ich sie von außen nochmal festgesteppt.

Der Stoff ist etwas gewagt, aber als ich ihn im Stoffladen um die Ecke liegen sah, wusste ich, das muss jetzt sein. Kombiniert mit unibraun ist zumindest gleich klar, dass es sich um ein Unikat handelt.

Hier nun also meine Stunning Rosy, so heißt der Schnitt, den es auch als Kinderversion gibt. Man kann also im Partnerlook gehen:

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Und weil er so schön ist, habe ich gleich noch eine Version genäht:

kleid

Mit diesen sommerlichen Kleidern wandere ich jetzt noch zu RUMS. Mal sehen wer von den anderen Frauen dort auch noch ein wenig dem Sommer verhaftet ist…

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Schlummerschnitt Frau Alma

Als ich kürzlich bei Yvi was über Schlummerschnitte las, fühlte ich mich gleich angesprochen. Horte ich doch diverse Schnittmuster, die ich noch nie genäht habe….kennt ihr oder?

Einer der Ersten, die ich nun endlich mal entschlummern wollte, fiel mir Frau Alma von hedi näht ein. Den Schnitt musste ich schon allein wegen dem Namen kaufen 😉 Auch sonst, gefiel er mir bei Anderen recht gut.

Also habe ich mich mit recht knappen Zeitplan entschieden, den Schnitt nun doch wirklich mal in Angriff zu nehmen. Ausgedruckt war er schnell, dann habe ich mich ein wenig geärgert, denn die Schnittteile lagen zum Teil übereinander. Ausdrucken, kleben, schneiden war hier also keine Option. Ich musste Schnittteile noch kopieren und konnte dann erst schneiden. Für Profis ist das sicher gut, um einen Schnitt in diversen Größen sofort parat zu haben. Ich nähe oft nur eine Größe (bei Frauenkleidung erst recht) und hätte diesen Punkt gern übersprungen 🙂

Beim Zuschnitt des Stoffes merkte ich, dass dieser etwas zu knapp kalkuliert war. Ich hatte ihn nicht extra gekauft, aber dachte mir vorher, ach so ein Meter, das wird schon reichen…es reichte leider nur für (sehr unvorteilhafte) kurze Ärmel, würde ich beim zweiten Nähen definitiv ändern! Außerdem habe ich vor lauter Schreck das obere Vorderteil nicht im Bruch zugeschnitten, sondern einzeln, so wie hinten. Da sich das Muster im schlechtesten Fall ungünstig überlappt, habe ich einen roten Akzent in die Mitte gesetzt. Das gefällt mir sehr, würde ich beim zweiten Nähen sogar absichtlich in Erwägung ziehen. Die Riegel sind mit Papseln eingefasst. Dazu kann ich nur sagen, nein, die Zeit“spar“variante durch beide Lagen Stoff gleichzeitig zu nähen, funktioniert bei Jersey so gar nicht. Bitte erst die Papsel an eine Lage annähen und dann nochmal zwischenfassen. Sieht dann wohl auch symmetrischer aus…

Aber trotz allem hätte, wenn und aber: mir gefällt das Ergebnis sehr. Ich habe eine M genäht, sie sitzt recht figurbetont. Bei anderen Frau Almas habe ich gesehen, dass sie eher lockerer fallen. Aber ich glaube das gefällt mir trotzdem gut.

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Und hier im Ganzen:

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Den Saum ignoriert ihr bitte, ich wollte unbedingt heute über das Kleid bloggen. Ja, einmal wollte ich mich nach einer Linkparty richten 😉 (mache ich ja sonst nicht, deshalb seht ihr es mir nach).

Nämlich die Schlummerschnitte für Kleider bei Needleowl zu Gast diese Woche und RUMS, der Linkparty für alles rund ums Weib.

Da bin ich nun mit meiner Frau Alma. Und nun kümmere ich mich mal um einen geraden tollen Saum.

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Fazit: Unbedingt nochmal. Mit längeren Ärmeln (die Länge tut leider wirklich nichts für mich), gern mit Frontunterteilung und Paspelannähen wie man es wirklich macht.

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Frühlingskleidchen

Und schon geht es weiter mit einem Kleid 🙂

Auf der Suche nach dem perfektem Prinzessinnenkleid stolperte ich über den Junebug Dress. Beim Anblick des Fotos war nurmehr ein „Oh“ und „Ah“ zu vernehmen, was für ein süßes Kleid.

In der Größe 2-3 Jahre ist der Schnitt kostenlos, also musste ich ein Kleid nähen. Es bietet sich ein kleingemusterter Stoff an, so dass ich im ersten Versuch auf einen lange liegenden Geburtstagsstoff zurückgriff.

Nachdem ich mich tatsächlich mit 6 Knopflöchern plus dem Annähen der Knöpfe abgemüht habe, habe ich das Kleid letztlich doch verhunzt, weil der Abstand zum Unterteil nicht reichte, um eine Paspel einzusetzen. Ich habe es trotzdem getan. Und das Unterteil wurde auch immer enger von Abtrennen zu Abtrennen, so dass es statt A-linienförmig nur noch I-linienförmig daher kommt. Also nicht zu gebrauchen.

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Also auf zum zweiten Versuch, der gelang dieses Mal gleich und nun muss ich mich nur noch für eine Knopffarbe entscheiden:

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Ich tendiere ja fast zu grün, aber noch scheue ich die Knopflocharbeit und hoffe ich vermurkse nicht das schöne Kleid. Meiner fast zweijährigen passt es übrigens perfekt, ich könnte mir vorstellen mit 3 Jahren ist es schon etwas knapp. Aber für 10$ könnt ihr auch das gesamte Schnittmuster kaufen inklusive Puppenversion.

Unten habe ich mit einer Zwillingsnadel gesäumt, das sieht schön ordentlich aus.

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Und nun viel Spaß beim Nähen, das Kleidchen ist so richtig herrlich frühlingsmäßg. Und der soll ja endlich kommen!

Verlinkt bei den Meitlisachen und Kiddikram.

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Feiertagskleidchen

Und schon wieder hänge ich, denn statt Osterkleidchen zu zeigen, zeige ich euch erstmal noch die Weihnachtsnachlese 😉

Meine Nichte wünschte sich ein Prinzessinnenkleid und weil ich schon so furchtbar viele Schnitte gekauft habe, die ich nie genäht habe, war ich dieses mal auf der Suche nach einem Freebook. Ich weiß die Amerikaner sind da sehr freigiebig und bei Sarah Jane stieß ich dann auch auf einen schönen Schnitt. Den Wee-Wander-Dress. Den Stoff habe ich ja sogar schon vernäht zu einem wunderschönen Schlafsack, der erst die Tage aussortiert wurde…den Schnitt gibt es für 2-6 Jahre, ich würde sagen, er fällt fast größengerecht aus. Wenn ihr im Zweifel seid, nehmt lieber die größere Größe.

Die Suche nach Stoff war auch nicht so einfach, letztlich habe ich mich für cremefarben mit goldenen Ornamenten entschieden und als Unterkleid/Kontraststoff einfarbig creme. Der Schnitt ist an sich relativ einfach zu nähen, auch wenn ich bei den Ärmeln einen Fehler gemacht habe und zwischendurch vergessen habe ein Schnittteil mit einzunähen. So sind sie eben doppelt gepufft.

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 Zusätzlich habe ich noch ein Bindeband für die Taille genäht, die große Schleife kommt mir doch noch etwas prinzessinnenhafter vor. Hinten wird das Kleid per verdecktem Reissverschluss geschlossen.

Meiner Nichte passt das Kleid wunderbar, dank wintertrübem Wetter gibt es aber nur die dunklen Vorherfotos und keine Tragefotos.

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Kleidsames

Das Baby wächst und wächst….meine Sorge, dass die im Vorfeld angeschafften Sachen mehr als ein Jahresvorrat sind, hat sich mittlerweile wieder verflüchtigt. Das Kind geht straff auf die Größe 74 zu und ich sollte wohl endlich mal die bereits lange zugeschnittenen Teile für die Langarmshirts zusammennähen bevor diese bereits Geschichte sind…

Wie auch immer, das Baby brauchte Kleidungsnachschub. Und quasi als Geburtstagsgeschenk an mich selbst habe ich mir Ersatz für den kürzlich verhunzten Jolijou Apfelstoff (der eigentlich „Surprise“ heißt) besorgt und dem Kind zwei Kleidchen genäht.

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Lisabeth…noch ein Kleid aus dem Fabelwald

Nachdem ich ja schon kürzlich über Lisa berichtete, folgt nun noch ein neuer Schnitt von Steffi alias aus dem Fabelwald.

Ich habe wieder die größte Größe für Lisabeth probegenäht und gebe zu, ich war am Anfang recht skeptisch, ob das wirklich was ist für große Mädchen. Denn das Kleid ist für leichtere Stoffe und hat da einen Puffärmel und dort eine Kräuselung. Nachdem ich aber Steffis eigene Version gesehen hatte, wusste ich, ausprobiert wird es auf jeden Fall.

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Deshalb…

…habe ich mich so gefreut, als ich hörte, dass unsere No. 3 ein Mädchen wird 🙂 Endlich ungestört Kleidchen nähen dürfen: yuchuu! (und natürlich wisst ihr, dass wir eine klasse kleinen Jungen haben und auch noch einen von der Sorte genommen hätten!).

Für ein größeres Projekt habe ich diesen tollen Stoff von Lotta Jansdotter erworben und brauchte nicht so viel wie ich dachte. Und ausnahmsweise ist der Stoff dann nicht in die Restekiste gewandert, sondern ich habe daraus – ohne Umwege – ein Minihängerchen nach diesem Schnitt fabriziert.

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