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Cardigan Kathi von Herzekleid

Es ist sicher auffällig, dass ich eigentlich fast nur von zwei Schnittmustererstellern Schnitte nähe. Das liegt nicht nur daran, dass ich für Steffi immer mal was Probenähen darf, sondern einfach daran, dass ich einfach von ihren Schnitten überzeugt bin! Neben Lisabeth, ist der neue Cardigan Kathi einer meiner absoluten Lieblingsschnitte. Cardigans braucht ja auch jeder 🙂 Und im Verlauf des Probenähen stellte sich auch heraus, dass er richtig gut jungstauglich ist. Meiner Meinung nach kommt man also an diesem Schnitt wirklich nicht vorbei.

Ich habe mehrere Versionen genäht.

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Ein wie ich finde etwas französisches Modell mit Passe, Paspel und kleinen hübschen Kräuselungen.

Als ich zum späteren Zeitpunkt mal Socken sortierte, wusste ich auch was mich farblich inspiriert hat 🙂

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Wenn auch umgedreht. Wer noch mehr Inspiration braucht:

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Dann eine Version, die vom kleinen Mädchen einfach nicht getragen wird.

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Dabei musste ich sie sogar zweimal nähen, weil beim ersten Mal die Vögel auf dem Kopf standen…

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Und dann noch einen ganz schlichten Cardigan für die Große. Die Größen enden zwar bei 146, aber sie ist so schmal, dass ich es trotzdem probiert habe. Allerdings in meiner Panik, dass er zu kurz wird, habe ich dann doch etwas großzügig nach unten erweitert.

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Es wird ganz sicher nicht mein letzter Cardigan sein, allein die vielen Designbeispiele laden noch zu so viel mehr Varianten ein. Also ab in den Fabelwald, Schnitt besorgen 🙂

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Für Trotzköpfe

Jeder der näht wird schon einmal von Schnabelina gelesen/gehört haben. Nicht nur, dass sie einen abwechslungsreichen Blog schreibt, sie bringt auch immer wieder kostenlose Ebooks heraus, die tatsächlich Hand und Fuß haben. Manchmal gibt es ja Freebooks, die näht man und nichts passt und man denkt sich „Zum Glück habe ich dafür nicht auch noch Geld ausgegeben“. Aber bei den Anleitungen von Schnabelina ist es nicht so.

Warum ich also erst jetzt über ihren Shirtschnitt „Trotzkopf“ gestolpert bin, weiß ich auch nicht. Denn das fertige Shirt passt genau in der Größe, in der es auch genäht wird. Es ist übrigens nicht für trotzige Kinder gedacht, sondern liegt schon eng am Hals an und durch den großen Ausschnitt ist es dennoch leicht über den Kopf zu bekommen.

Genäht habe ich mehrere Varianten, den Ausschnitt habe ich jeweils noch ein Stück höher gesetzt, aber sonst alles unverändert gelassen.

Ein Apfeltrotzkopf für unser Apfelmädchen:

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Welches man für Tragebilder kaum noch erwischt…und wenn ist das Shirt schon wieder versabbert 😉

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Ein Pünktchentrotzkopf (auch schon vermatscht bei näherem Hinsehen):

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Und ein Löwentrotzkopf als Geschenk:

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Ich finde den Stoff so herrlich, manche Löwen scheinen zu zwinkern.

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Und zwei Trotzköpfe für Zwillinge, hier hätte ich noch einen Trennstreifen zwischen das Muster machen können oder das Vorderteil aus einem Stück. Sieht ein wenig zerpflückt aus. Um großartig darauf zu achten, fehlte leider der nötige Stoff. Es war nur ein halber Meter für zwei Shirts (denn eigentlich sollte ja mal eine Jacke daraus werden).

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Auf jeden Fall ein toller Schnitt und lässt sich richtig fein nähen. Hier folgen sicher noch einige kurzärmelige Frühlingstrotzköpfe.

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Ins neue Jahr geplumpst

Es ist immer ein wenig schwer wieder einen Einstieg ins Bloggen zu finden, aber ich halte mich jetzt mal nicht lange mit Entschuldigungen, Begründungen, Erklärungen auf (ok, es würde reichen den Namen unseres recht speziellen dritten Kindes hinzuschreiben ;-)), sondern steige einfach wieder ein.

Das neue Jahr ist da, ich werde noch meinen letzten zwölftel Blick zeigen, auch den Buchüberblick gibt es noch.

Aber ich starte einfach mit meinem letzten Projekt, einem Weihnachtsgeschenk für meinem Mann. Nachdem der erste und einzige Versuch für ihn etwas zu nähen, ja ziemlich in die Hose ging, wurde es langsam Zeit.

Ausgesucht habe ich mir Mr. Klassik, einen recht wandelbaren Pullover für Männer. Und weil ich mir nicht sicher war, wie er so ankommt, habe ich mich für anthrazitfarbenen Sweat mit schwarzen Akzenten entschieden, nicht gerade ein farblicher Hingucker.

Das Ergebnis gefällt mir sehr und ich war sehr aufgeregt, ob und wie der Pullover ankommt und passt…ihn vorher zu vermessen, erschien mir einfach zu auffällig. Deshalb habe ich auf Verdacht die Größe L genäht und die Ärmel verlängert, beides erwies sich als sinnvoll.

Und weil mir der Pullover noch etwas kahl vorkam, hat mir jemand noch die Initialen meines Mannes geplottet, so entstand ein echtes Einzelstück.

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Der Stoffverbrauch war im Übrigen bei weitem nicht so groß wie angegeben, Sweat liegt in der Regel ja sehr breit.

Es hat auf jeden Fall richtig Spaß gemacht und ein Plotterausdruck in petrol liegt schon bereit, mal sehen wie ich diesen dann etwas farbenfroher kombiniere. Der Pullover wird auf jeden Fall getragen. Auch in der Öffentlichkeit. Was für eine Ehre 🙂

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Luciafest

Schon wieder ist viel zu viel Zeit vergangen, aber leider gehöre ich wohl nicht zu den Menschen, die mit jedem Kind mehr noch produktiver werden 🙂

(Wir schielen jetzt alle mal neidisch und unbekannterweise sehr stolz auf Paulines bald erscheinendes Buch. Pauline ist übrigens die hier schon oft erwähnte und vernähte Klimperklein und neuerdings Mutter von Kind 4 und 5.)

Aber wie schon  gesagt, bei mir klappt das nicht.

Unter anderem weil ich mir überlege, was ich wohl in der Projektwoche mit dem wundervollen Namen „Weihnachten mit Astrid Lindgren“ schönes mit den Kindern bastele. Schnell bin ich über den 13. Dezember gestolpert, das Luciafest, welches in Schweden ganz traditionell begangen wird. Und hier spielen die Farben weiß und rot eine große Rolle, kennt man ja schon vom Weihnachtsschmuck bei Ikea.

Deshalb werden wir Anhänger aus Bügelperlen machen:

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Vor allem der Stern sieht doch richtig schick aus 🙂

Wer also noch Baumschmuck und eine Kinderbeschäftigung braucht, geht kinderleicht und sieht sehr schön aus. Die Einzelfarben der Perlen kann man übrigens auch bestellen, wobei das Sortieren natürlich auch für Regentage nützlich sein kann.

Einen schönen dritten Advent wünsche ich euch und bis ganz bald (diesmal aber wirklich!)

Fränzi

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Schulkind

Der Mittlere ist nun seit 5 Wochen ein Schulkind. Das kam zwar nicht sehr überraschend (wir hatten doch fast 7 Jahre Zeit uns darauf vorzubereiten), aber dennoch entstand das Outfit für die Einschulung erst auf den letzten Drücker…

Entschieden habe ich mich für eine Hose nach dem neuen Schnitt von Steffi (alias Fabelwald) „Mix & Moritz“ – dazu gibt es aber bald einen extra Post. Und weil ich es schon damals so schön fand, ein Michelhemd, ebenfalls nach einem Schnitt von Steffi. Das Kind ging also völlig herzekleidisch zur Einschulung.

Wie das so ist, wenn man wenig Zeit hat, versucht man natürlich besonders clever zu sein. Ich wusste ich brauchte das Hemd eine Größe größer, aber war schlichtweg zu faul alles noch einmal auszudrucken und habe den alten ausgeschnittenen Schnitt ein bisschen verbreitert und verlängert. KEINE gute Idee. Macht das bloß nicht. Am Ende stimmte hinten und vorn alles nicht mehr und vor allem war kein Stoff für einen zweiten Kragenversuch da. Deshalb ist dieser jetzt improvisiert und gehört nicht so…(selbstklebendes Klettband rettete das Outfit in letzter Sekunde :)).

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Dafür hatte ich für die Schultüte etwas mehr Zeit (und Stoff) eingeplant. Ich wollte gern eine jungstypische Tüte, die aber dennoch nicht zu düster ist und das Motiv des Schulranzens aufgreift – Weltraum.

tüte

Ich bin sehr stolz auf mein Erstlingswerk und habe schon überlegt unter die Zuckertütennäher zu gehen. Den Schnitt habe ich übrigens mit Geschenkpapier erstellt und gemerkt, dass man gar nicht soooo viel Stoff braucht.

Und so sah das Kind nun an seinem wichtigen Tag aus:

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Forget me not…

…könnte ich schreiben, weil meine Blogfrequenz mal wieder sehr zu Wünschen übrig lässt. Allerdings gibt es auch außer ein paar Teilen aus der Kategorie „gewollt, aber nicht gekonnt“ nicht wirklich etwas zu berichten und die Nähzeit ist einfach zu wenig.

Ich bin aber anders auf den Titel gekommen. Forget-me-not heisst der Hut aus der besten Ottobreausgabe aller Zeiten 😉 Die neue Ottobre lacht mich wirklich auf fast jeder Seite an und die Idee eines Papa-Sohns und Mutter-Tochteroutfits finde ich super, zumal mir das Frauenkleid auch gefällt und ich es bestimmt bald nähen werde.

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Grünkäppchen

Exklusivzeit gibt es für so ein drittes Kind ja recht wenig, deshalb gehen wir nun ganz ausdrücklich extra zum Babyschwimmen, damit sie dort mal wenigstens einen Tag in der Woche ganz ausführlich Mama- und manchmal auch Papazeit hat.

Als ich irgendwann den Puppentragekorb genäht habe, sah ich bei Danamadeit.com auch eine Beach Robe und nicht nur Stoffe, sondern auch Schnittmuster sind manchmal Rudeltiere, ich kaufte es also für einen unbestimmten Zweck.

Babyschwimmen war dann der bestimmte Zweck 😉

Aus aussortieren Badetüchern habe ich die kleinste Größe der Beach Robe genäht, damit das kleine Mädchen schön warm verpackt ist. Leider habe ich abends im Wahn zugeschnitten und dann lag es hier ewig herum und ich habe die Reste entsorgt und nicht gemerkt, dass ich glatt vergessen habe, den Bindegürtel zuzuschneiden. Dabei bringt der es ja eigentlich, so rein vom Design.

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Ungewollt – gewollt…

…war es hier nun ein Weilchen still, aber ich wollte mich auch einfach nicht stressen lassen 😉 Wie üblich (darf man bei drei Kindern dann wohl langsam sagen) haben wir wieder ein Exemplar erwischt, welches wesentlich weniger Schlaf braucht als wir. Die gute Nachricht: heute schläft die Große schon sehr viel mehr als wir. Aber bis wir diese – zugegebenermaßen sehr sehr ermüdende und kraftzehrende – Phase überstanden haben, liegt eben vieles auf Eis und ich werde auch in meiner letzten verbliebenen Elternzeit nicht mehr zur Vielnäherin werden. Ich bewundere immer wieder die Blogs von Mamas mit bekanntermaßen kleinen Babies und deren Näh-Blogfrequenz….

Genug gejammert 😉

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