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Gelesen im Januar 2015

Ich habe ja beschlossen mit meinen Bücherlisten weiter zu machen, hier nun die Liste für Januar:

Das achte Leben (für Brilka) von Nino Haratischwili

Äh ja, es ist tatsächlich nur ein Buch. Dafür ein ganz gewaltiges, sowohl im Umfang – knapp 1000 Seiten – als auch in der Handlung.

Die Geschichte beginnt mit der Gegenwart und in Rückblenden wird über das Leben einer Familie in Georgien erzählt über sehr viele Generationen hinweg beginnend um die Jahrhundertwende.

Es startet recht heiter und die Sehnsucht sich mal Georgien anzuschauen wächst. Zwischendurch blickt man in tiefe Abgründe (und ich fand es deswegen keine gute-Abend-Lektüre) und das Bedürfnis ist völlig weg. Aber immer ist es spannend und sehr berührend mit einer Portion „Anna Karenina“ – Drama. Das Schicksal spielt natürlich eine treffende Rolle.

Beeindruckend sind auch die überaus starken Frauenfiguren, fast schon ein wenig verwunderlich, dass der Autor ein Mann ist.

Klare Leseempfehlung, auch wenn es sicher kein „mal eben so lesen“ – Buch ist.

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