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Mein Schwarz-Weiß-Quilt mit Farbtupfer

Eigentlich wollte ich euch ja noch die anderen Blöcke zeigen, aber wie üblich fehlte es an Zeit.

Eine ganz genaue Beschreibung findet ihr bei Bimbambuki: Teil 1 und Teil 2

Stattdessen bin ich sogar weit vor Ablauf der Frist fertig mit der ganzen Decke, allerdings auch nur, weil sie als vorfristiges Geburtstags- und Weihnachtsgeschenk schon länger auf dem Weg nach England ist. Das passt ja auch zum internationalem Charakter der Decke.

Ich hatte ja schon geschrieben, dass schwarz und weiß allein eigentlich nicht so meine Favoriten sind farblich gesehen. Deshalb war für mich klar, dass ich einen großen farblichen Kontrast reinbringen möchte. Ich habe also sehr viel dunkelpetrolfarbenen Unibaumwollstoff gekauft und dann drauf los gepuzzelt. Ich habe mich erstmals am „quilt as you go“ versucht, dass heisst, ich konnte jedes Stück auch richtig schön absteppen. Ich bin immer der Spur der schwarzen Stoffe gefolgt, wundersamerweise ergaben sich so zum Teil ganz andere Muster:

schwarzweissquilt3

schwarzweissquilt5

Außerdem wollte ich die einzelnen Blöcke nicht symmetrisch anordnen, so richtig passen sie ja doch nicht zusammen. Also sollte es möglichst wild durcheinander werden.

schwarzweissquilt

Ein Binding gibt es nicht, ich hätte weder schwarz noch weiß wirklich passend gefunden. Deshalb ist mein ja bereits mit Volumenvlies unterfüttertes Top rechts auf rechts mit dem unifarbenen Unterteil gelandet und bis auf eine kleine Wendeöffnung verbunden worden.

Und so sieht das Gesamtwerk nun aus:

 unbenannt

Die Größe ist etwa 2,10m mal 1,40m. Ich habe mich von den Stoffgegebenheiten einfach führen lassen 🙂

schwarzweissquilt1

Herzlichen Dank an Mond und alle anderen 10 Mitnäherinnen. Es hat mir großen Spaß gemacht Teil dieses Projektes zu sein.

Und so ging die Decke auf die Reise.

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Schwarz-Weiss-Quilt – auch ein Stück von mir

Vor einigen Monaten hatte Mond von Bimbambuki in die Runde gefragt, wer Lust auf einen Schwarz-Weiss-Quilt hat und jeweils ein Stück in mehrfacher Ausführung nähen würde.

Um ehrlich zu sein: schwarz-weiss ist so gar nicht meins. Ich müsste hier im Blog auch seeeeehr lang stöbern um diese Kombination zu finden  (oder finde ich sie überhaupt?).

Aber die Idee fand ich so grandios, dass ich nicht lange zögerte und zusagte. Ende September war zudem noch lange hin, um zu überlegen und zu puzzeln. Die ersten Versuche habe ich nur mit Buntstift auf Papier und einer Schere fabriziert. Es sollte ja irgendwie gleichzeitig machbar und raffiniert sein. 27*27cm lassen ja auch Raum, um vieles auszuprobieren.

Der September (und damit Verschicktermin) nahte und ich hatte endlich eine Idee. Nur noch nicht die rechte Zeit zum Nähen…so dass alles auf den letzten Metern passieren musste.

Inzwischen trudelten die ersten anderen Blöcke ein, ich bekam etwas Panik, dass sich mein Block da qualitativ nicht so ganz einreihen würde. Aber mein Mann tröstete mich etwas und meinte, meine Idee wäre originell. Das habe ich mal positiv verstanden 🙂

An einem Sonntag sollte es also losgehen mit nähen, den Stoff hatte ich schon ewig liegen. Schnell wurde klar, das reicht hinten und vorne nicht, keine Ahnung wie ich mich so verrechnen konnte. Der Probeblock ergab dann ein Format von 27*27cm. Die Nahtzugabe fehlte und konnte auch nirgendwo mehr rausgepresst werden.

Also alles auf Anfang, montags schnell in den Nähladen geradelt und neuen Stoff gekauft. Es ist auch sehr interessant, dass schwarz nicht gleich schwarz und weiß nicht gleich weiß ist. Mittlerweile sind hier fast alle Blöcke eingetrudelt und es sind doch minimale Unterschiede zu sichten.

Aus lauter Panik, dass der Block wieder zu klein wird, habe ich mich wieder verrechnet und hatte diesmal am Ende einen 33*33cm Block. Ähm ja…das mit den fünffachen Nahtzugaben ist nicht so mein Ding. Aber das brachte mich letztlich auf die Idee, den ursprünglich geraden Block schräg zu verschneiden und schon wirkt er ganz anders.

Lange Rede, hier nun mein Block:

swquilt

Und hier gehen sie nun alle auf den Weg. Dank der Widrigkeiten dann doch auch erst auf den letzten Drücker.

swquilt1

Sobald alle Blöcke da sind, zeige ich euch mal, was die anderen so genäht haben. Es ist Wahnsinn, was man nur aus schwarz und weiß zaubern kann und wie unterschiedlich alle Blöcke sind.

Danke für diese tolle Idee Mond!

Ende des Jahres werden dann übrigens Resultate zu sehen sein, ich bin sehr gespannt was nun aus den 12 Blöcken wird. Ich habe schon eine Idee, aber noch keine Ahnung, ob und wie sie wirkt…stay tuned 🙂

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Schnell mal eine Decke

Für einen wintertauglichen Schlafsack habe ich ein Meter sehr sehr dickes Volumenvlies gekauft, aber irgendwie war mir dann doch nicht wohl dabei das arme Kind so dick zu vermummen und es lag nun hier herum ohne weitere Bestimmung.

Gestern hat es mich dann gepackt und ich dachte ich mache „schnell mal“ eine Decke daraus, denn der Fussboden ist kalt und das Baby krabbelt hier überall herum und ist oft erkältet.

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Jinnyjou-Decke und Kissen

Andrea alias Jolijou brachte im Winter eine Stoffserie namens Jinnyjou heraus, die so herrlich bunt und farbenfroh ist, das ich von diesem Stoff ganz viel kaufen musste um mir den Frühling/Sommer direkt ins Haus zu holen. Auch wusste ich direkt, das ich eine Decke für meine Tochter machen mag daraus, ich habe mir nun in den Kopf gesetzt, das hier jedes Kind eine tolle Decke bekommt. Aber wie es eben so ist, manchmal dauert es ein wenig von der Idee bis zur Umsetzung.

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Ein Jahr, eine Decke – Stand September

Ich bin froh, dass sich an der Decke was tut, denn langsam wird es abends hier kalt und ich plane bereits einen Einsatz im Spätherbst 😉

Seit Samstag sind nun die Zwischenstücke dazugekommen, in zwei Reihen auch schon ordentlich abgesteppt, der Rest lässt mich gedanklich etwas verzweifeln. Im Oktober sollen dann die langen Querstreifen folgen. Ich sehe jetzt schon, mit Schnurgerade und symmetrisch, das wird nichts. Aber der einfarbige Absatz bringt ein wenig Ordnung ins bunt und das gefällt mir ausgesprochen gut 🙂

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