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Und was liest du? – Jahresrückblick 2014

Ich hoffe ihr hattet alle einen guten Start in das neue Jahr, unserer war reichlich schlaflos….ich nehme das mal nicht als Omen 🙂

Im vergangenem Jahr habe ich jeden Monat hier von den Büchern geschrieben, die ich gelesen habe. Das werde ich wohl auch weiter tun – monatlich berichten. Ich finde es für mich sehr spannend und habe sehr gelacht, als ich bei der Sichtung gestern entdeckt habe, das ich mit dem gleichen Autor startete und endete in 2014. Nämlich

Robert Galbraith mit „Der Seidenspinner“. Ich finde in diesem Buch kann man ein bisschen der rowlingschen Harry-Potter-Fantasie durchblitzen sehen, sei es die Auswahl der Namen, der kleinen schrulligen Begebenheit und überhaupt die sehr kuriose Geschichte. Wie auch der erste Band fand ich das ungewöhnliche Ermittlerteam sehr faszinierend und vielschichtig und die Geschichte in bester englischer Krimimanier geschrieben. Das heisst man kann als Leser gut mit überlegen, die Handlung an sich überschlägt sich aber nicht.

Auch gelesen im Dezember habe ich

Sebastian Fitzek „Passagier 23“, er hat es mit diesem Thriller geschafft mir Kreuzfahrten für immer auszureden 😉 auch wenn ich bislang eine solche eh nicht in Erwägung gezogen habe. Sehr spannend, sehr morbide. Am Besten ist bei ihm aber immer noch das sehr persönliche und informative Nachwort, das stets seinen Bücher folgt.

Chelsea Cain „Totengabe“, ein Buch aus der Reihe um Archie Sheridan und seine Jagd auf die außergewöhnliche Serienmörderin Gretchen, die nun im fünften (oder sechsten) Band langsam etwas unglaubwürdig wurde in ihrem Talent stets zu entwischen. Zumal sich viele Elemente wiederholen. Dennoch immer noch ein sehr guter Thriller, der über alle Basis“zutaten“ verfügt.

Außerdem Katherine Webb „Das fremde Mädchen“, dieses Buch könnte man zusammenfassend als historischen Krimi bezeichnen und als typisches Frauenbuch.

Zuletzt stand noch „Neun Tage und ein Jahr“ von Taylor Jenkins Reid auf meiner Leseliste. Eine sehr traurige Geschichte über eine Frau, die wenige Tage nach der Hochzeit ihren Mann verliert. Dennoch lässt das Buch nicht zuviel Drama aufkommen, es ist bisweilen sogar sehr lustig.


 

Ich habe somit 2014 ganze 75 Bücher gelesen, für meine Verhältnisse ist das eher unterdurchschnittlich. Aber ich bin abends (und das ist meine Hauptlesezeit) einfach oft sehr müde seit unser kleines Mädchen auf der Welt ist und schlafe nach wenigen Seiten ein. So lese ich vielmals in 20-Seiten-Etappen, was dem Leseverständnis nur bedingt zuträglich ist. Das erklärt wohl auch meine Hingabe zu der doch eher seichteren Literatur in diesem Jahr, vorallem Krimis und Thriller haben sich ja in jedem Monat wieder finden können. Ich bin gespannt wie es nun 2015 wird, ihr werdet es ja lesen.

Und nun habe ich mal die Monatslisten nach meinen Favoriten durchstöbert, wenn es also Bücher gibt, die ihr unbedingt mal lesen solltet (meiner Meinung nach versteht sich), dann sind es folgende:

Als ich meine Eltern verließ von Michael Rostain

In Zeiten des abnehmenden Lichts von Eugen Ruge

Das Schneemädchen von Eowyn Ivey

Bienensterben von Lisa O`Donell

Alle Toten fliegen hoch von Joachim Meyerhoff

Der weite Weg nach Hause von Rose Tremain

Das Glücksbüro von Andreas Izquierdo

Der verlinkte „Buchladen“ ist vielleicht eine schöne Alternative zu ihr wisst schon wem (der, dessen Namen nicht genannt werden darf ;-)).

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