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Und was liest du? – Oktober 2014

Dank Urlaub und großartiger Bücher habe ich im Oktober doch mal wieder zur alten Lese-Form gefunden und einiges gelesen. Ansonsten fand ich es auch sehr spannend, im September einen künftigen Nobelpreisträger unter den Autoren gehabt zu haben, zum Glück hatte ich das Buch nicht völlig zerrissen 😉

GELESEN IM OKTOBER

Bittere Wunden von Karin Slaughter: Erstmals ein Sprung in die Vergangenheit von Karin Slaughter. Die Geschichte um ermordete Mädchen spielt in einer Zeit in Amerika, in der weibliche Polizisten noch sehr unüblich waren und tickt das Thema Rassismus zumindest unterschwellig an. Ich persönlich fand das Buch spannend, auch wenn die Handlung bisweilen absehbar war, aber die Einblicke in die Geschichte der bereits bekannten Protagonisten war doch interessant.

Lovesong von Gayle Forman: Eine eher kitschige Einlage über eine Liebe zwischen zwei Musikern, wie sie gegensätzlicher nicht sein können (Rockstar vs. Cellistin). Dazu noch eine unglaubliche trauriger Hintergrundgeschichte und der Herbstabendsschmöker ist fertig…kann man lesen, muss man aber nicht.

Rubinrotes Herz, eiskalte See von Morgan Callan Rogers: Hier dominiert zwar ein sehr kitschiger Titel, aber der Inhalt ist es gar nicht. Im Amerika der 60er Jahre verschwindet die Mutter der Hauptakteurin und in diesem Buch kann man lesen, wie das Rätsel und auch der Schmerz um ihr Verschwinden sie über die Jahre hindurch begleitet und vielleicht auch ihre Entwicklung ein wenig bremst. Auf jeden Fall eine nahegehende Geschichte.

Alle Toten fliegen nach Amerika von Joachim Meyerhoff: Unerwartet komisches Buch über einen Jungen, der ein Austauschjahr in der Mitte von Nirgendwo verbringt und darüber pointioniert berichtet. Was es mit dem Buchtitel auf sich hat, erfährt man nur sehr angedeutet.

Geschenkt von Daniel Glattauer: Nie wurde ein absoluter Underdog der Gesellschaft sympathischer dargestellt als in diesem Buch. Vermutlich würde man den Protagonisten „in echt“ nicht mögen, aber hier kann man es und verfolgt die unglaubliche Geschichten rund um mysteriöse Spenden an karitative Einrichtungen. Das Ende ist kurz, aber sehr fein. Glattauers Schreibstil ist wie immer recht unprätentiös, allerdings nicht oberflächlich.

Die Auserwählten (Teil 1-3) von James Dashner: Ich und die Dystopien…immer wieder lese ich welche und bin mehr oder minder enttäuscht. Diesmal nicht…Band 1 und 2 waren unglaublich spannend und ähh und uuuh und wuäh und ach neeeee, nur in Band 3 kamen kleinere Längen auf und der Gedanke „jetzt muss es doch mal gut sein“. Wer sich also ordentlich gruseln/ekeln/schockieren will, dem sei diese Trilogie um eine Gruppe Jugendlicher, die in einem Labyrinth gefangen ist, ans Herz gelegt. Teil 1 läuft übrigens demnächst auch im Kino, wobei ich euch empfehlen würde, den Trailer erst nach dem Lesen zu schauen, das Kopfkino kann soviel schauerlicher sein 🙂

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…und was liest du? Vielleicht gibt es ja doch den ein oder anderen Mitleser (im doppelten Sinne), der Lust darauf hat die Frage zu beantworten, ich würde mich sehr freuen. Egal ob es eine bloße Liste mit Titel und Autor ist oder eine ausführliche Rezension ist, ob ihr Fachbücher konsumiert, Krimis oder Fantasy lest, ihr ein Buch oder 10 lest!

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