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Veränderungen II

Letztes Jahr um diese Zeit habe ich ein Post veröffentlicht, in dem ich mir einige Dinge für das Jahr vorgenommen habe. Das mag zwar altmodisch sein, aber so ein neues Jahr hat doch immer wieder den Hauch von „Alles ist möglich“ und „Alles wird anders“.

Zeit für ein Resümee 🙂

Ich wollte mehr selber machen. Ich denke das ist definitiv ein umgesetztes Vorhaben. Ich habe aber auch gelernt, dass selber machen um jeden Preis auch nicht sinnvoll ist. Manche Dinge dürfen und sollten auch weiterhin lieber gekauft werden.

Der Einsatz von Plastik sollte weiter reduziert werden. Auch das gelingt schrittchenweise. Wir haben aber auch erfahren müssen, dass es nicht immer sinnvolle Alternativen gibt. Aber zumindest im Kontakt mit Lebensmittel sind wir deutlich resoluter geworden, was den Einsatz von Kunststoff betrifft.

Die Upcyclingschublade existiert nicht mehr. Ich habe tatsächlich viele Babyhosen genäht, einige kleine Pullover und mich von einigen Teilen einfach mal getrennt, bei denen ich eingesehen habe, das ich wirklich! nichts mehr daraus mache.

Das mit dem Zufall….naja…ich arbeite daran. Ungeplante Dinge gefallen mir nach wie vor nur bedingt.

Und nun, was steht für das Jahr 2015 an?

Ich möchte ausgetretene Pfade verlassen und mich ein wenig aus meiner Komfortzone bewegen. Das heißt auch mal ein fremdsprachiges Buch lesen und mich an Schnittmuster wagen, um die ich bislang einen Riesenbogen gemacht habe (echte Hosen!).

Überhaupt möchte ich mehr für mich nähen (und das bedeutet auch eine große bunte Tagesdecke für unser Bett). Weniger als in diesem Jahr geht ja kaum….gerade jetzt vor Weihnachten fiel mir deutlich auf, dass ich sehr viel für Andere genäht habe und hier noch ein Täschlein. dort ein Kissen und da ein Mitbringsel und am Ende wenig Zeit für eigene Projekte blieb.

Das wird insgesamt sicher schwierig, wir haben ein Baby welches tagsüber nur Minutenschlaf kennt und abends bin ich aus genau diesen Gründen ziemlich müde…

Auf der anderen Seite möchte ich diese kurzen Auszeiten dann auch nicht unbedingt mit Nähen und Bloggen verbringen, in den letzten Monaten sind mir so viele Nähmissgeschicke passiert, weil es eben huschhusch gehen musste. Sowas ärgert mich dann auch sehr und aus der Nählust wird dann schnell Nähfrust.

Das heißt es wird hier ruhiger werden (auch wenn ich bislang sicher nicht durch Vielbloggen hervorgestochen bin :-)) und wenn ich hier etwas zeige, dann möchte ich euch lieber komplexere Dinge zeigen. Oder drei Kleinigkeiten auf einmal.

Das sind so die Pläne für das Jahr….es ruhiger angehen lassen, schwierigeres wagen und mit dem Schulanfang des Mittlersten, meinem Arbeitsbeginn nach der Elternzeit und dem Kinderkrippenstart der Kleinsten warten ja eh noch sehr reale Veränderungen und Herausforderungen in diesem Jahr auf uns, die sicher einiges an Kraft und Energie benötigen.

Und nun bin ich mal gespannt, was ihr so für Pläne habt oder ob ihr Neues-Jahr-viele-Vorhaben-Verweigerer seid 🙂

5 Kommentare

  1. Da stehen Euch ja im analogen Leben einige Veränderungen bevor. Dafür wünsche ich Euch viel Glück. Und nicht hadern über Nähmissgeschicke! Nur sich nicht selber unter Druck setzen…
    Liebe Grüße
    Andrea

    Antworten

  2. Ja, man darf sich auf keinen Fall von seinem „Gewurschtel“ unter Druck setzen lassen, das kenne ich auch nur zu gut. Lieber ein bisschen warten und ein Projekt schön zu Ende bringen. Und Du hast so einen schönen Blog mit so vielen verschiedenen Dingen, da kann man gerne auch in den alten Sachen stöbern.
    Ich hab deinen Blog jetzt abonniert und schau rein, wenn was neues da ist 🙂
    liebe Grüßle!

    Antworten

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